Freie Fahrt voraus

Blumberg, Geisingen, 06.10.2014

Volksbank eG übergibt VR-Mobile an Sozialstation St. Beatrix und Sozialstation Blumberg

Zwei VW-Up mit markanter Beklebung düsen seit kurzem durch Blumberg und Geisingen: Die Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau spendete zwei VR-Mobile an die Sozialstation St. Beatrix westlicher Kreis Tuttlingen mit Sitz in Geisingen und die Sozialstation Blumberg.

Freie Fahrt voraus - Volksbank eG übergibt VR-Mobile
Von links: Markus Leichenauer und Hendrikje Teichert von der Sozialstation Blumberg, Günther Winterhalter, Werner Blum und Roland Striebel von der Volksbank eG und Thomas Voigt und Pfarrer Ewald Bilharz Sozialstationen St. Beatrix westlicher Kreis Tuttlingen. Zwischen ihnen die beiden charmanten kleinen Flitzer.

Die Verantwortlichen der Sozialstationen St. Beatrix westlicher Kreis Tuttlingen mit Sitz in Geisingen, sprich Pflegedienstleiter Thomas Voigt und der Vorsitzende des Vorstands, Pfarrer Ewald Bilharz, sowie Hendrikje Teichert, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Sozialstation Blumberg, und deren Geschäftsführer Markus Leichenauer freuen sich ungemein. Sie können in Zukunft hilfsbedürftige Menschen noch besser unterstützen: Möglich macht dies die Spende eines VR-Mobils durch die Volksbank eG.

Roland Striebel, Leiter  des Regionalmarkts Süd und Generalbevollmächtigter der Volksbank eG, überreichte  im Beisein von Günther Winterhalter, Filialleiter für Geisingen und Blumberg und Werner Blum, Assistent des Vorstands, nochmals symbolisch die Fahrzeugschlüssel des kleinen Flitzers an die glücklichen Verantwortlichen der beiden Sozialstationen. "Das VR-Mobil wird seine Einsätze in der Alten- und Krankenpflege fahren", freut sich Thomas Voigt denn auch über die Verstärkung des Fuhrparks. "Immerhin besuchen wir tagtäglich über 100 Personen. Da ist diese Verstärkung hochwillkommen." Genauso willkommen ist der kleine Flitzer bei der Sozialstation Blumberg. "Das VR-Mobil ersetzt bei uns ein Privatfahrzeug und hat so für ein Logistikproblem eine sehr gute Lösung gebracht."

Das VR-Mobil steht den sozialen Einrichtungen auf Leasingbasis für drei Jahre zur Verfügung. Der Wert der Spende beläuft sich auf insgesamt 9.000 Euro. "Die genossenschaftliche Idee steht für Solidarität und Förderung der Region. Mit der Spende des VR-Mobil wollen wir als Bank in der Region und für die Region die Versorgung hilfsbedürftiger Menschen unterstützen. Wir verbessern die Mobilität der Pflege- und Hilfspersonen und damit die Betreuung der Menschen", unterstreicht Roland Striebel die Motivation der Volksbank eG, diese sozialen Einrichtungen zu unterstützen. Außer in Blumberg hat die Bank noch zwei weitere VR-Mobile an Sozialeinrichtungen in Tennenbronn und Bad Dürrheim übergeben.

Finanziert wird die Spende aus dem Spendentopf des Gewinnsparens der Volksbank eG. Das Gewinnsparen ist eine Lotterie, bei der ein Los zehn Euro kostet, davon gehen 7,50 Euro aufs Sparkonto und 2,50 Euro sind der Spieleinsatz. Vom Einsatz werden 50 Cent an gemeinnützige Einrichtungen in der jeweiligen Region gespendet. "Mit jedem Los, das unsere Mitglieder und Kunden kaufen, unterstützen sie also das gesellschaftliche und soziale Netz in unserer Region", ist Günther Winterhalter vom sozialen Engagement begeistert. "In diesem Jahr werden wir daher aus diesen Mitteln rund 200.000 Euro an karitative Organisationen und gemeinnützige Vereine spenden können", freut sich Werner Blum über das soziale Engagement der Kunden und Mitglieder.

Mit der Spende der VR-Mobile beteiligt sich die Volksbank eG Schwarzwald Baar Hegau an einer Aktion der baden-württembergischen Volksbanken Raiffeisenbanken, die in diesem Jahr insgesamt 143 Fahrzeuge an gemeinnützige Pflege- und Sozialdienste in ganz Baden-Württemberg spenden. In einer Veranstaltung am 24. Juli mit über 400 Gästen auf Schloss Solitude in Stuttgart hat Ministerialdirektor Jürgen Lämmle in Vertretung der baden-württembergischen Sozialministerin Katrin Altpeter den Startschuss auf die Fahrt ins Glück gegeben. Danach starteten die Fahrzeuge zu einer Sternfahrt in die sozialen Einrichtungen. "Das war schon sehr nett auf der Autobahn immer wieder einen von den kleinen Flitzern zu treffen und zu wissen, die fahren jetzt alle an ihren Bestimmungsort und helfen", erinnert sich Markus Leichenauer schmunzelnd an die Rückfahrt mit dem VR-Mobil.

Viele soziale Einrichtungen können die Fahrzeuge auch nach den drei Jahren weiterhin nutzen. Denn von den 382 VR-Mobilen, die in den Jahren 2008 bis 2011 übergeben wurden, haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken nach Ablauf des Leasingvertrags 349 an die sozialen Einrichtungen gespendet. Das Spendenaufkommen des Gesamtprojekts beträgt damit nun über 5,7 Millionen Euro.